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Fachbegriffe

Die wichtigsten Begriffe im Optionen-Handel

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Am Geld:
Option, deren Basispreis nahe am aktuellen Kurs des Basiswertes liegt.

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Aus dem Geld:
Option, deren Basispreis unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt (wenn es sich um eine Put-Option handelt), und deren Basispreis über dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt (wenn es sich um eine Call-Option handelt).

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Im Geld:
Option, deren Basispreis über dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt (wenn es sich um eine Put-Option handelt), und deren Basispreis unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegt (wenn es sich um eine Call-Option handelt).

Basispreis
Der Preis, zu dem der Käufer einer Option den Basiswert (zum Beispiel den S&P500 Index)kaufen (Call) oder den Basiswert verkaufen kann (Put).

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Bär:
Marktteilnehmer, die auf eine negative zukünftige Kursentwicklung eingestellt sind und in dieser Erwartung handeln, werden als Bären bezeichnet. In der Strategie des Optionen-Strategen beschreibt beispielsweise ein „Bear“ Call Spread einen Credit Spread, der auf tendenziell fallende Märkte setzt.

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Basiswert
Der Basiswert ist der Gegenstand des Optionsgeschäfts. Grundsätzlich
können alle marktgängigen Güter und Finanztitel den Gegenstand eines Optionsgeschäfts abgeben (Aktien, Rohstoffe, Indizes, Währungen, etc.).

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Bear Call Spread:
Kombination (Credit Spread) aus einer gekauften Call-Option und einer leerverkauften Call-Option. Dabei liegt der Basispreis der gekauften Call-Option über dem Basispreis der leerverkauften Call-Option. Aus der Differenz zwischen den Basispreisen entsteht eine Prämie, die Sie vereinnahmen.

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Bollinger-Bänder
Zwei Kursbänder, die um den gleitenden Durchschnitt gelegt werden. Kursverläufe oberhalb oder unterhalb der Bollinger-Bänder signalisieren eine extrem überkaufte bzw. überverkaufte Phase.

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Bull Put Spread (auch manchmal Bear Put Spread genannt):
Kombination (Credit Spread) aus einer gekauften Put-Option und einer leerverkauften Put-Option. Dabei liegt der Basispreis der gekauften Put-Option unter dem Basispreis der leerverkauften Put-Option. Aus der Differenz zwischen den Basispreisen entsteht eine Prämie, die Sie vereinnahmen.

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Bulle:
Marktteilnehmer, die auf eine positive zukünftige Kursentwicklung eingestellt sind und in dieser Erwartung handeln, werden als Bullen bezeichnet. In der Strategie des Optionen-Strategen beschreibt beispielsweise ein „Bull“ Put Spread einen Credit Spread, der auf tendenziell steigende Märkte setzt.

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Call
Der Call ist eine Kauf-Option, die zum Kauf des Basiswertes zu einem bestimmten Preis bis zu einem bestimmten Termin berechtigt. Der Kurs dieses Calls steigt, wenn der Kurs des Basiswertes steigt. Beim Kauf eines Calls setzt der Anleger auf steigende Kurse.

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Credit Spread
Verknüpfungen von Optionen, bei denen ein Prämienüberschuss erwirtschaftet wird.
Video zur Eröffnung eines Credit Spreads

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Divergenz
Ein Auseinanderstreben von mehreren Elementen (Indizes, Indikatoren), die sich theoretisch im Einklang bewegen sollten. Divergenzen dienen dazu, eine Wende im Marktgeschehen vorhersagen zu können. Wenn zum Beispiel der S&P500 ansteigt, seine Einzelwerte aber zur gleichen Zeit mehrheitlich keine neue Hochs verzeichnen, spricht man von einer (negativen) Divergenz. Eine Trendwende beim S&P500 könnte ummittelbar bevorstehen. Eine solche Divergenz liegt also vor, wenn der der Kurs nach oben steigt und der Indikator abwärts gerichtet ist. Würden sich der Kurs und der Indikator im Einklang bewegen, würde man von einer „Konvergenz“ sprechen. Divergenz dienen beim Optionen-Strategen als Warnsignale und fließen in die Entscheidungsfindung ein, um sichere Optionen-Basispreise auszuwählen.

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ETF
Ein „exchange-traded fund“ (englisch für „börsengehandelter Fonds“) ist ein Investmentfonds, der an einer Börse gehandelt wird.

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ETN
„Exchange-traded notes“ sind börsengehandelte Inhaberschuldverschreibungen, die die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Basiswerts 1 zu 1 nachbilden.

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Glattstellung
Schließung einer Position (Verkauf einer vorher gekauften Option oder Kauf einer vorher leeverkauften Option).

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Gleitender Durchschnitt
Methode zur Glättung von Datenreihen. Man ermittelt z. B. den Durchschnittskurs eines Basiswertes über ein Zeitfenster. Das verwendete Fenster wird überlappend verschoben. Beispiel: Ein
100-Tages-gleitender Durchschnitt ist der Mittelwert der letzten 100 Kurse des betrachteten Basiswertes.

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Hexensabbat
Der dritte Freitag des dritten Monats eines Quartals (also im März, Juni, September und Dezember) gilt im Börsenjargon als der große Hexensabbat oder der große Verfallstag. An dem Tag verfallen weltweit die Terminkontrakte wie Optionen auf Indizes und Aktien. Diesem großen Verfallstag steht der kleine Verfallstag gegenüber, der auf den dritten Freitag jedes Monats bzw. bei Feiertagen auch auf den davor liegenden Börsentag fällt. Der kleine Verfallstag ist für Anleger des Optionen-Strategen gleich der Zahltag: An dem Tag verfallen die Optionen der Credit Spreads, die wir gehandelt haben. Dabei werden die vereinnahmten Prämien zu 100% als Gewinn abkassiert (siehe auch Zahltags-Bilanz).

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Implizite Volatilität
Aktuell von den Marktteilnehmern für einen gewissen Zeitraum in der Zukunft erwartete Schwankungsintensität.

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Index
Kennzahl für die Entwicklung von Kursen von Basiswerten. Es gibt eine Vielzahl an Indizes wie Aktien-Indizes, Rohstoff-Indizes, Volatilitäts-Indizes. Sehr bekannt sind der DAX als Leitindex für deutsche Großunternehmensaktien oder der S&P500 mit 500 amerikanischen Einzelwerten. Die Strategie des Optionen-Strategen handelt nur Optionen, die auf Indizes setzen und vermeidet dadurch das Risiko, das aus dem Handel mit Einzelaktien entsteht.
Siehe auch: Russel 2000 – S&P 500 – VIX

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IWM
Ein Fonds (ETF), der die Kurs-Entwicklung des Russell 2000 widerspiegelt. Wir handeln Optionen auf den IWM im Rahmen der Abkassierer-Strategie.

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Kontrakt
Es ist nicht möglich, Einzelstücke von Optionen zu handeln. In der Regel werden 100 Optionen gebündelt in einem Kontrakt gehandelt. Wenn ich einen Put oder einen Call zum Kauf oder zum Verkauf empfehle, spreche ich immer von einem Kontrakt, der 100 Optionen beinhaltet.

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Laufzeit
Optionen haben einen Verfallstag. Die Zeit bis zu diesem Verfallstag ist die Laufzeit der Option.

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Leerverkauf
Verkauft man Waren, Devisen oder andere Wertpapiere, die man zum Zeitpunkt des Verkaufes nicht besitzt, spricht man von einem nicht nach, wird seine offene Position geschlossen. Bei den
Strategien des Optionen-Strategen ist eine Nachschusspflicht ausgeschlossen!

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Nasdaq 100
Kursindex, der aus den 100 Aktien des Nasdaq Composite mit der höchsten Marktkapitalisierung besteht. Der Nasdaq Composite selbst besteht aus 3.000 amerikanischen Unternehmen aus dem Technologiesektor.

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Option
Es gibt zwei Arten von Optionen: Die Kaufoption (Call) und die Verkaufsoption (Put). Ein Call gibt dem Besitzer das Recht, den Basiswert an oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem
festgelegten Kurs zu kaufen. Der Put gibt seinem Besitzer das Recht, den Basiswert an oder bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem festgelegten Kurs zu verkaufen.

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Portfolio
Alle Wertpapiere, die gerade in den Depots des Optionen-Strategen gehandelt werden.

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Prämie
Der bezahlte oder vereinnahmte Betrag im Rahmen des Optionen-Handels. Die Prämie wird vom Verkäufer beim Abschluss der Transaktion (Kauf der Option vom Käufer) vereinnahmt und bleibt
dem Verkäufer erhalten. Die Prämien sind Ihre Einnahmequelle im Abkassierer-Depot.

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Put
Puts sind Verkauf-Optionen, die zum Verkauf des Basiswertes zu einem bestimmten Preis bis zu einem bestimmten Termin berechtigt. Der Kurs des Puts steigt, wenn der Kurs des Basiswertes
fällt. Beim Kauf eines Puts setzt der Anleger auf fallende Kurse.

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QQQ
Ein Fonds (ETF), der die Kurs-Entwicklung des Nasdaq 100 widerspiegelt. Wir handeln Optionen auf den QQQ im Rahmen der Abkassierer-Strategie.

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Rollen
Bestehende Positionen in Optionskontrakten werden vor dem Verfall in einen der anschließenden Optionskontrakte übertragen.

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RSI
Der „Relative Strength Index“ („Relative-Stärke-Indikator“) ist ein Indikator, der das Ausmaß der Kursgewinne und der Kursverluste eines Basiswertes über einen bestimmten Zeitraum vergleicht. Der Wert des RSI kann theoretisch zwischen den Extremwerten 0 und 100 pendeln. Ein Wert kleiner 30 weist auf einen überverkauften Markt hin, während ein Wert größer 70 auf einen überkauften Markt schließen lässt.

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Russell 2000
Ein Index mit 2000 amerikanischen Basiswerten. Der Russell 2000 ist der führende Index für US-amerikanische Kleinunternehmen.

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RUT
Der handelbare Basiswert für den Russell 2000 Index. Darauf werden hochliquide Optionen der Abkassierer-Strategie gehandelt.

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S&P500
Ein Index mit 500 amerikanischen Basiswerten, selektiert nach Kriterien wie Marktkapitalisierung und Liquidität. Der S&P 500 ist der führende Index für den amerikanischen Markt und gilt als eine weltweite Referenz und Messlatte für den Börsenhandel. Dieser Index eignet sich hervorragend für Optionenstrategien und ist durch seine Anzahl an Basiswerten wesentlich besser geeignet als der DAX.

Sehen Sie hier die Einzelwerte zum S&P 500 – Stand 4/2016

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SPX
Der handelbare Basiswert für den S&P500 Index. Darauf werden hochliquide Optionen der Abkassierer-Strategie gehandelt.

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SPY:
Ein Fonds (ETF), der die Kurs-Entwicklung des S&P500 widerspiegelt. Wir handeln Optionen auf den SPY im Rahmen der Abkassierer-Strategie.

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Standardabweichung:
Abweichung des Kurses von seinem Mittelwert.

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Stillhaltergeschäft
Verkauf von Optionen, die Sie nicht im Bestand haben. Der Verkäufer (Stillhalter) erhält den Kaufpreis der Option (Prämie).

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Stop-Loss
Ein vorher definiertes Kursniveau, ab dem entschieden wird, eine Position zu beenden, um Verluste zu vermeiden. Aktive Stop-Loss, die per Auftrag beim Broker platziert werden, sind bei Optionen nicht zu empfehlen.

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SVXY:
„ProShares Short VIX Short-Term Futures ETF“, ein Fonds, der steigt, wenn die Volatilität fällt.

 

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Termingeschäftsfähigkeit
Der Handel mit Optionen ist ein Termingeschäft. Um die Termingeschäftsfähigkeit zu erlangen, müssen Sie über die Risiken aufgeklärt worden sein. Die Aufklärung übernimmt Ihr Broker und
vergibt auch die Termingeschäftsfähigkeit.

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Position
Der Auftrag, den Sie bei Ihrem Broker platzieren.

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Unterstützung
Kursniveau, das während einer Abwärtsbewegung nicht unterschritten wird.

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UVXY:
“ProShares Ultra VIX Short-Term Futures ETF“, ein Fonds, der 2-mal so stark steigt wie der VXX, wenn die Volatilität steigt.

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Vertical Spread:
Kombination von Optionen mit identischer Laufzeit (aber unterschiedlichen Basispreisen).

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VIX
Volatilitäts-Index des S&P500

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Volatilität
Schwankungsbreite des Marktes während eines bestimmten Zeitraums

Sehen Sie hier das Video von Eric Ludwig zur: „Volatilitäts-Strategie“

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VXX:
„iPath S&P500 VIX ST Futures ETN“, ein Fonds, der steigt, wenn die Volatilität steigt

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Zahltags-Bilanz
Am dritten Freitag jedes Monats verfallen die Optionen im Abkassierer-Depot. Für Sie ist dann an diesem Freitag „Zahltag“: Die Prämien werden zu 100% als Gewinn eingebucht. In der monatlichen Zahltags-Bilanz, die Sie immer in der Woche nach dem Zahltag erhalten, gebe ich Ihnen einen Rückblick auf die Wertentwicklung des Abkassierer-Depots der letzten 4 Wochen.
Die aktuelle monatliche Zahltagsbilanz sehen Sie hier

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Zeitwertverfall
Der Wert von Optionen hängt von vielen Parametern ab. Ein Element ist die restliche Laufzeit der Optionen. Je kürzer diese Laufzeit, desto geringer der sogenannte Zeitwert der Option und desto billiger die Option. In den letzten 30 Tagen vor dem Verfall einer Option nimmt dieser Zeitwert rapide ab.

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